Anbieter: RUWI
Fasenfräser 45° mit Wendeplatte und Anlauflager
Beschreibung
Der RUWI Fasenfräser 45° mit Wendeplatte zieht eine 45°-Fase an Kanten – zum Brechen scharfer Kanten und sauberen Anfasen von Massivholz, MDF und beschichteten Platten. Statt festgelöteter Schneiden trägt er zwei quadratische Hartmetall-Wendeplatten (12 × 12 mm): Wird eine Kante stumpf, drehst du die Platte weiter – vier nutzbare Schneidkanten je Platte, bevor du sie tauschst. Kein Versand zum Schärfdienst, keine Ausfallzeit.
Mit Ø 32 mm Werkzeugdurchmesser und 12 mm Arbeitslänge zieht er auch breitere Fasen in einem Durchgang. Das Anlauf-Kugellager (Ø 16 mm) führt den Fräser an Kante oder Schablone entlang; Schaft Ø 8 mm, Gesamtlänge 65 mm, rechtsdrehend (Z2).
So arbeitest du damit
- Kanten brechen in Serie: jede Werkstückkante bekommt dieselbe feine Fase – gegen Ausrisse beim Handling und splitternde Kanten am fertigen Möbel.
- Dauereinsatz ohne Stillstand: Platte weiterdrehen dauert eine Minute – vier Kanten je Platte, zwei Platten je Fräser: acht frische Schneiden, bevor Nachschub nötig ist.
- Breite Sichtfasen ziehen: die 12 mm Arbeitslänge schaffen die kräftige, gestalterische Fase in einem Durchgang – ohne Absätze aus mehreren Zustellungen.
- MDF für den Lack vorbereiten: die gefaste Kante hält die Lackschicht, wo scharfe Kanten durchschlagen.
Passt das zu deiner Fräse?
Der Schaft braucht eine Spannzange Ø 8 mm. Bei diesem Kopfdurchmesser lohnt sich der Einsatz im Frästisch mit reduzierter Drehzahl – ruhiger und sicherer als freihändig; die stufenlose Regelung der RUWI Frästische stellt sie passend ein. Auf CNC-Maschinen läuft er ebenso.
Eine ehrliche Grenze: Für enge Innenecken und kleine Radien ist der 32er-Kopf zu groß – dafür nimmst du den Miniatur-Fasenfräser mit Anlaufring Ø 5 mm. Soll es festbestückt und nachschärfbar sein, ist der Fasenfräser festbestückt die Alternative; weitere Fräser zeigt die Übersicht der RUWI Fräswerkzeuge.



